Michael, die Engelschöre und die klaren Wasser der Monti della Laga

Eine entschärfte Bergwanderung von Ascoli nach L’Aquila

Den Engeln nahe... Monti della Laga

Den Engeln nahe… Monti della Laga

Vom Strom der Zeiten ausgesondert und vergessen, führt uns das Massiv der Monti della Laga – zwischen Sibyllinen und Gran Sasso – in fremde, seltsam geschichtslose, naturdominierte Gegenden. Zwischen tiefen Wäldern, geheimnisvollen Wasserfällen, riesigen Schafherden, verborgenen Schluchten mit unzähligen Höhlen und wenigen wortkargen Bewohnern, am Rande der grossen Transhumanz-Bewegung zwischen den Abruzzen und Apulien tasten wir nach der Gestalt des himmlischen Streiters und Seelenverteidigers Michael, der sich in Monte Sant’Angelo im apulischen Gargano ein erstes Mal zeigte und schon bald in den Abruzzen heimisch wurde. In der heidnisch-christlichen Übergangszeit tauchte er als eine archetypische Figur der Verwandlung, des Neuen, des Eigentlichen in Höhlen, bei Quellen und Bächen, in der Gesellschaft von Einsiedlern und Hirten auf. Und wenn wir schon mal bei einem Engel sind, fragen wir uns nach dessen himmlischer Umgebung, nach den Chören des rätselhaften Dionysius, die von den liebesfunkelnden Seraphim angeführt werden. Eingerahmt und einmal unterbrochen wird unsere weltferne Wanderung durch das malerische Ascoli, den mächtigen Burgort Civitella und die düstere Bergstadt L’Aquila. Da wir die Gipfel umgehen, das Gepäck transportiert wird und ein Kleinbus zur Verfügung steht, halten sich die Anforderungen im Rahmen. 4-5stündige Tagestouren und max. 700-800m Höhendifferenz sind zu erwarten.

Dauer: 11 Tage
Ort: Ascoli (2N), Civitella del Tronto, Macchia da Sole, Paranesi, Ceppo, Padula, Paladini, Campotosto (2N), L’Aquila
Unterkunft: In einfachen und Mittelklasse- Hotels, einmal in Berghaus
Reise: Individuell. Anreise bis S. Benedetto del Tronto. Rückreise ab Rom
Preis: 

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