Auf der Frankenstrasse von Pavia nach Berceto (Cisa-Pass)

Eine vier- bis fünfstündige Wanderung durch den emilianischen Apennin

Die langobardische Haupt- und italienische Krönungsstadt Pavia ist erstmals Beginn unserer Wanderungen auf der Frankenstrasse. Sie führt uns auf den Spuren des irischen Mönchtums nach Bobbio, wo der grosse Kolumban ein Kloster gegründet und seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Wer war dieser Mann? Unterwegs – entsprechend dem tiefsten menschlichen Wesen – und doch Klostergründer, der Natur landabringender Kulturarbeiter und Förderer des gemeinschaftlichen Gebetes wie die Benediktiner, aber auch Asket und Einsiedler wie die Wüstenmönche, gar Missionar und Lehrer wie die Priester der Weltkirche: Bischof, Abt und Menschenbildner in einem! Auf Bobbio folgen die charakteristischen Apenninenorte Bardi und Borgo Val di Taro, die durchwanderte Landschaft bietet von Flussidylle am Zusammenfluss von Ticino und Po, über die Weinberge des Oltrepo Pavese bis zum Weideland der Bergebiete und den ausgedehnten Waldgebieten der Apenninenkämme ein weites Spektrum. Wir lernen ein Italien kennen, das ohne Touristenströme seine einstige Einfachheit und unverfälschte Herzlichkeit weitgehend bewahrt, und fühlen uns immer wieder in die eigene Vergangenheit zurückversetzt. Entsprechend sind die Unterkünfte eher schlicht und die Abendessen reich an örtlichen Spezialitäten.

Ort: Pavia, Colombarone, Pometo, Bobbio, Coli, Nicelli, Groppello, Bardi, Osacca, Borgo Val di Taro, Berceto
Unterkunft: In B&B- und Agriturismobetrieben und in einfachen Mittelklasse-Hotels
Reise: Individuell bis Pavia und ab Berceto
Preis: