Archiv der Kategorie: 2015 fest ausgeschrieben

Vom Spiegel der Diana zur Grotte des Tiberius

Eine genussreiche Kulturreise in den Albanerbergen und an der nördlichen Küste des einstigen Königreichs Neapel

Der Albanersee

Der Albanersee

Wir durchstreifen die geheimnisvollen Ruinen des einstigen Tusculum, lassen im Geiste dieses bedeutende suburbikarische Bistum wiederauferstehen, strapazieren unsere Vorstellungskraft anhand der Spuren des vergangenen kaiserlichen Luxus‘, entdecken seltenste Megazisternen, ausgemalte Katakomben und ein Museum für verschwundene Schiffe. Im heutigen Albano versteckt sich ein antikes Legionslager, in Grottaferrata ein Juwel von Kloster aus der Renaissance, in Frascati winken pompöse Villen und der weisse Wein. Und dann auf einmal die

Sperlonga

Sperlonga

weisse Stadt Sperlonga mit ihren engen Gassen und weiten Stränden. In der Nähe das stets rückwärtsgewandte Gaeta, mal respekteinflössender Hafen, mal unschuldiger Badeort, doch auch ausgehölter Berg, mittelalterlicher Seestaat, abweisende Festung, liebliches Kap und lebenüberschäumender Markt. Die uralten Städte Fondi, Terracina und Minturno mit ihren Römerstrassen, Tempelbauten, Aquaedukten und mächtigen Unterbauten für ein nicht minder fesselndes Mittelalter runden eine kulturell überschäumende, landschaftlich begeisternde und für Badefans spektakuläre Tour ab, die sich auch an diejenige wendet, für die längere Fussmärsche der Vergangenheit angehören.

Unsere "Culla del lago"

Unsere „Culla del lago“

Wir bewohnen zuerst ein Landhaus an den Gestaden des Albanersees, dann ein altertümliches und doch komfortables Hotel in Sperlonga am Meer. Unser Kleinbus schafft Möglichkeiten zu individueller Verkürzung des Tagesprogrammes, die Gastlichkeit und der Reiz unserer Unterkünfte bietet zudem die Möglichkeit, sich auch mal einen „freien“ Tag zu gönnen.

Ort: Albanersee (4N), Sperlonga (4N)
Unterkunft: In Mittelklasse-Hotels
Reise: Anreise nach Albano L., Rückreise ab Formia

Preis: Fr. 1690.- (1790.- / 1590.-)

Frauen, die Geschichte schrieben: Mathilde von Canossa – eine Herrscherin zu Beginn der Neuzeit

Die Burg Carpineti

Die Burg Carpineti

Eine Apenninwanderung durch das Hausgut der Gräfin Mathilde von der Emilia in die Toskana

Für diejenigen, die sich vor allem wandernd einer der grossen Frauen des Mittelalters nähern wollen, bieten wir neben Kurs A2 einen weiteren zum Thema Mathilde von Canossa an. In täglich vier- bis fünfstündigen Wanderungen verlassen wir die Poebene südlich von Reggio Emilia, steigen in die Burgenlandschaft der Herren und Damen von Canossa, überqueren den Apennin auf den Wegen der Mathilde und ihrer Mutter und erreichen zuletzt das mittelalterliche Kleinod Barga in der Toskana.
A2-2Wir durchstreifen eine weitgehend ursprüngliche Berglandschaft, an der Hektik und Ultramoderne spurlos vorübergegangen zu sein scheinen: Noch immer ragen mächtig die Mauern der Burgen der Canossa in den Himmel, stehen unerschütterlich Klöster und Kirchen aus der Zeit des kirchlichen Aufbruchs, ist Gastfreundschaft kein leeres Wort. Der Zeitenlauf hat eine Auszeit genommen, was sich bewegt, ist einzig die Erde, Entwicklungsboom, Investitionen und Massentourismus sind Fremdwörter, Vergangenheit lebt auf Schritt und Tritt, die wenigen Menschen nehmen einander wahr.

IMG_3572In dieser archaischen Gegend stellen wir deren grosse Dominatorin, Mathilde von Canossa in den Mittelpunkt. In ihren Burgen, Klöstern und Kirchen, auf ihren Wegen und in den Quellenberichten ihrer Zeit versuchen wir der Herzogin, Amazone, Reformerin auf die Spur zu kommen, um durch sie den Blick auf die Rolle der Frau zu Beginn der Neuzeit auszuweiten und den grossen Aufbruch der Kirche des 11.Jahrhunderts aus nächster Nähe mitzuerleben.

Ort: Quattro Castella, Rossena (2N), Casina, Carpineti (2N), Toano, Frassineto, S. Benedetto in      Alpe, Barga
Unterkunft: In einfachen und Mittelklasse-Hotels, B&Bs und einmal in Agriturismo-Betrieb
Reise: Anfahrt individuell bis Parma, Rückfahrt individuell ab Parma
Preis:

Auf der Frankenstrasse von Berceto nach Lucca

Marmorberge bei Massa/Carrara - A5

Marmorberge bei Massa/Carrara

Eine Wanderung der Abwechslungen, der Szenenwechsel, der Horizontveränderungen erwartet uns: Reizvolle, bald byzantinisch-mittelalterlich bald barock geprägte Städtchen am Hang und im Talgrund der Magra, der mächtige Riegel der Apenninen, aber auch sanfte Hügellandschaften und flache Passagen um die einst mächtige römische Hafenstadt Luni, eine Bergetappe ob Massa mit Blick auf die Marmorfelsen und das Meer, ursprüngliche Wege durch Reben und Olivenhaine, Klöster und uralte Landkirchen abseits des grossen Verkehrs und kulturelle Höhepunkte wie Sarzana, Pontremoli, Camaiore und natürlich Lucca. Auf diesem Abschnitt der “Via Francigena” durchschreiten wir mit der Lunigiana ein Stück weniger breitgeschlagene Toskana, immer offen für versteckte

Tellaro

Tellaro

Schönheiten und verwunschene Gebiete. Spektakulärer Höhepunkt der Reise bilden wohl

Wanderung am und Schifffahrt im Golf der Dichter vor La Spezia und der Besuch der Insel Palmaria. Der rote Faden, der unsere Reise durchzieht, soll sich ums Thema „Aufbruch“ – in den verschiedensten Lesarten – drehen.

Die Wanderetappen dauern drei bis fünf Stunden, können aber individuell verkürzt werden. Das Gepäck wird wie immer transportiert, ein Kleinbus steht auch für Regentage zur Verfügung

Ort: Berceto, Pontremoli,  Aulla, Bocca di Magra (3N), Massa, Pietrasanta, Camaiore, Lucca
Unterkunft: In der Regel in Mittelklasse-Hotels
Reise: Individuell. Anreise bis Berceto, Rückreise ab Lucca.
Preis: