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Rätselhafte Etrusker

Wanderungen in der Felsengräberzone der Tuscia Viterbese

Etruskisches Tempelgrab

Etruskisches Tempelgrab

Eh wir uns versehen, verlieren wir in diesem subtropischen Sinnentaumel die Orientierung, versinken unsere Kenntnisse im Sumpf und während Greifbares entrückt, wird Unerreichbares fassbar. Im Labyrinth verwunschener Täler werden Sicherheiten und feste Regeln unterwandert, schnelle Lösungen ad absurdum geführt, beste Absichten ins Bockshorn gejagt.
Unbeirrt lassen wir uns ein auf die Reize und Suggestionen der verschiedenen Felsengräberanlagen, geben uns dem prächtigen Naturspektakel hin und versuchen trotz allem, den roten Ariadne-Faden – präsent in Form des ortskundigen Führers – festzuhalten, sei’s um einer unbekannten Welt auf die Spur zu kommen, sei’s um in eigene Tiefen abzusteigen.
Von Viterbo mit seinem Etruskermuseum aus steigen wir ab in die Gräben von Castel d‘ Asso und Norchia, von Blera aus entdecken wir die örtlichen Gräberzonen, das geheimnisvolle Felsental des Biedano, Sutri mit seinem Amphitheater, die letzten Stadtreste von San Giovenale und das verzauberte Luni sul Mignone mit einer Kuh als Bahnhofsvorstand. Dann dringen wir über Viadukte und Tunnel in die mineralreichen tolfischen Berge vor, ehe wir in Pyrgi-Santa Severa auf die Reste eines etruskischen Hafens stossen und in Cerveteri einen Höhepunkt der etruskischen Grabkunst erleben.
Die Wanderung ist eher leicht, setzt aber wegen der häufigen Auf- und Abstiege eine gewisse Geschicklichkeit voraus. Die 3-4stündigen Tagesetappen können individuell verkürzt werden. Wie immer wird unser Gepäck transportiert und abends vorzüglich gegessen.

Dauer: Eine Woche
Ort: Viterbo (2N), Blera (3N), Allumiere, Ladispoli
Unterkunft: In eher einfachen Mittelklasse-Hotels, in Viterbo in Bed & Breakfast
Reise: Individuell. Anreise bis Orte, Rückreise ab Rom.
Preis: