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A 8 – Abschnitt 4 – Benedikt: der geistige Vater Europas

Die Berge Südumbriens und des Nordlatium sind die Heimat des eigentlichen Gründers des europäischen Mönchtums, Benedikt von Nursia (Norcia). In der Abgeschiedenheit des wilden Apennins, in Subiaco und Montecassino, wurden die Grundsteine eines christlichen Europas gelegt, auf die wir heute in den Tagen der Krise der Europäischen Gemeinschaft mit vermehrtem Interesse schauen können.

Wir werden uns unterwegs mit Benedikt, seiner Reform und der Übergangszeit zwischen dem Untergang des weströmischen Reiches und der hereinbrechenden Germanenstämme beschäftigen.

In Licenza stossen wir auf den sabinischen Feriensitz von Horaz:   O Bandusiens Quell, glänzender als Kristall, würdig des süssesten Weines! Labende Kühlung dem ermatteten Wanderer, vom Eichbaum beschattete, geschwätzige Welle, vom römischen Dichter besungen und unsterblich gemacht!
Wir durchschreiten Öl- und Weinberge und werfen einen Blick auf den Fundus Sabinus, das Landgut des Horaz, und erspüren die Lebensqualität der idyllischen Sabiner Berge. Abseits städtischer Volksaufläufe, eingebettet im Rythmus der Natur, sich bescheiden und geniessen im kleinen Kreise der Vertrauten. Dazu immer wieder mittelalterliche Städtchen mit spektakulären vorrömischen Mauerwerken, idyllische Klosteranlagen, aussergewöhnliche Unterkünfte und echte einheimische Speisen.

Datum: 30. September – 17. Oktober 2020
Ort: Rieti, Rocca Sinibalda, Castel di Tora, Orvinio, Mandela, Subiaco (2N), Trevi nel Lazio, Guarcino, Collepardo, Alatri, Veroli, Arpino (2N), Roccasecca (2N), Montecassino
Unterkunft: In Hotels verschiedener Klassen, in Agriturismo-Betrieben, in Klöstern und B&Bs
Reise: Individuell.
Preis: CHF 2450.- / 2550.- / 2350.-

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Vom Carpe Diem zum Ora et labora

Mit Horaz und den Benediktinern längs der Via Salaria von Rom nach Rieti

Römischer Meilenstein an der Via Salaria

Römischer Meilenstein an der Via Salaria

O Bandusiens Quell, glänzender als Kristall, würdig des süssesten Weines! Labende Kühlung dem ermatteten Wanderer, vom Eichbaum beschattete, geschwätzige Welle, von Horaz besungen und unsterblich gemacht! Unweit Öl- und Weinberge und der Fundus Sabinus, das Landgut dieses römischen Dichters, Lebensqualität in der Sabina! Abseits städtischer Volksaufläufe, eingebettet im Rythmus der Natur, sich bescheiden und geniessen im kleinen Kreise der Vertrauten.Und dann Farfa, das mächtige und wohl bedeutendste Benediktinerkloster Mittelitaliens mit seinen verschachtelten Kastellorten auf den umliegenden Hügelkuppen. Wieder abgeschiedene, aber nun klösterlich geprägte Welt, erneut ein „Nütze den Tag“, aber weniger aus persönlichem Vergnügen als aus geistig-sozialem Engagement.

IMG_5760Auf dieser idyllisch-herben, stimmungsintensiven Wanderung (3-4stündige Tagesetappen in hügligem Gelände, befördertes Gepäck, Möglichkeit individueller Ruhepausen) auf der Via Salaria, der schon vorrömischen Salzachse, und auf spannenden Nebenstrecken, verlassen wir die Hauptstadt, um Zuflucht auf dem Lande zu finden, um nach dem Salz des Lebens zu fragen, um bedeutende spätantike Lebensweisheiten wie „Nütze den Tag“ und „Bete und Arbeite“ in ihrem Kontext zu verstehen und aus heutiger Sicht zu prüfen.

Ort: Roma, Farfa (3N), Poggio S. Lorenzo, Rocca Sinibalda, Rieti (2N)
Unterkunft: 
In Klöstern, Agriturismo-Betrieben und in Mittelklasse-Hotels
Reise: 
Individuell. Anreise bis Rom, Rückreise ab Terni.
Preis:
Via Salaria - A8

Via Salaria