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Leichte Küstenwanderungen im Salento (Südapulien)

Wer Fernweh hat und doch nicht allzuweit reisen möchte, liegt hier richtig: Strände wie auf den Malediven, Felseninseln wie in Schottland, Süsswasserquellen und Blumenwiesen wie im Paradies, und dies angesichts zweier Meere – des jonischen und des adriatischen – , die den Blick nach Süden gen Afrika und nach Osten gen Griechenland und Istanbul weiten. Auf ausgedehnten Wanderungen längs einer sich stetig verändernden Küste und mit Abstechern zu Städten von aussergewöhnlicher kultureller Bedeutung wie Otranto, Lecce, Gallipoli, Nardò und Galatina, wollen wir die Charakteristika des östlichsten Teiles von Italien entdecken. Darüberhinaus beschäftigen wir uns mit der fast vergessenen Geschichte der Piraten und Korsaren, die über drei Jahrhunderte von der Zeit Martin Luthers bis zum Sturz Napoleons sämtliche Küsten des Mittelmeers heimsuchten und zehntausende Menschen entführten und versklavten. Über 300 Türme, einige befestigte Bauerngüter (Masserie) und ganze Ortsanlagen zeugen noch heute an den süditalienischen Küsten und im unmittelbaren Hinterland von dieser Zeit.

Unsere 5-Sterne-Unterkunft in Leuca, eine Traumvilla mit Meerblick und Naturpool

Wir wohnen oder besser residieren je vier Nächte in Nardò im Landesinnern, in Otranto an der Adria, in Santa Maria di Leuca am südlichsten Punkt Apuliens, wo Adria und jonisches Meer zusammenkommen. In Gesprächen mit Einheimischen werden wir uns auch mit aktuellen Problemen wie das grosse  Ölbaumsterben und die hohe Arbeitslosigkeit beschäftigen. Für die Reise nach Lecce empfehlen wir den Nachtzug ab und zurück nach Mailand  (14.4., bzw. 27.4.); auf Wunsch können wir die diesbezüglichen Fahrkarten besorgen.

Datum: 15. bis 27. April 2020
Ort: Nardò (4N), Otranto (4N), Santa Maria Leuca (4N)
Unterkunft: In städtischer Residenz, in Mittelklasse-Hotel am Meer, in privater 5-Sterne-Villa
Reise: Individuell bis und ab Lecce (Bahn)
Preis: 2250.- (2350.-/2150.-)

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