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Auf den Spuren der Herzöge von Urbino

Ein Streifzug durch die nördlichen Marken

Ausgehend von Lamoli an der Meta, vom Hauptort des Montefeltro, Urbino, und vom Ursprungsort der Herren von Montefeltro, Montecopiolo, erkunden wir die nördlichen Marken, um uns von einer mal lieblichen mal bizarren Hügellandschaft, von aussergewöhnlichen Renaissancebauten und einer künstlerisch und historisch bedeutenden Familie faszinieren zu lassen..

Zum geplanten Programm gehören neben der strahlenden Residenzstadt Urbino der archaische Fels und erste Bischofsitz des Montefeltro, San Leo, die unabhängige Stadtrepublik San Marino, der beinahe unabhängige Feudalstaat Carpegna, die grossen Palast- und Festungsbauten von Francesco di Giorgio Martini und die geheimnisvolle, der Sonne geweihte Felsenstadt des Cosimo Medici ob Sestino.

Wanderungen sind nach Lust und Vermögen der Teilnehmer jederzeit einbaubar. Die Unterkunft in Montecopiolo liegt am Ufer eines kleinen Sees, auf 900m ü.M., weist Schwimmbad und Tennisplatz auf und besticht durch eine einheimische Küche, die sich schlicht jeder Beschreibung entzieht…

Dauer: Eine Woche
Ort: Lamoli (2N), Urbino (2N), Villagrande di Montecopiolo (3N)
Unterkunft: In Mittelklasse-Hotels
Reise: Individuell. Anreise bis Arezzo, Rückreise ab Rimini.
Preis: 

Mittelalterliches Kaleidoskop

Auf unbekannten Pfaden durch die südlichen Marken

In munterem Wechsel erleben wir mittelalterliche Stadtstaaten (vom winzigen Force bis zum mächtigen Ascoli), finstere Incastellamenti, überwachsene Burgruinen, weite einladende Hügel, geheimnisvolle bewaldete Berge, zerklüftete Erosionsgebiete und Klosteranlagen der Bettelmönche.

Angesichts dieser Reichhaltigkeit soll für einmal das Mittelalter schlechthin zum Thema gemacht werden: So verweben wir konkrete Lebensbedingungen mit politischen und wirtschaftlichen Aspekten, handwerkliche Produktionszweige mit künstlerischen Ausdrucksformen, religiöse Bewegungen mit literarischer Produktion zu einem farbenfrohen fliegenden Teppich, der auch vor Zeitreisen in die Moderne nicht zurückschreckt…

Die Wanderung umfasst ungefähr 4-5stündige Tagesetappen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad, ist jedoch dank Präsenz eines Begleitfahrzeuges individuell entschärfbar (verkürzte Etappen, Gepäcktransport, zusätzliche Pausen). Nach Absprache kann der Kurs um einen Tag verlängert werden.

Dauer: Eine Woche
Ort: Sarnano, Amandola (3N), Force, Castignano, Ascoli (ev. 2N)
Unterkunft: In einfachen Mittelklasse-Hotels
Reise: Individuell. Anreise bis Tolentino, Rückreise ab S.Benedetto del Tronto.
Preis: 

 

Von den Herren von Montefeltro zu Benito Mussolini

Aspekte autokratischer Macht in Renaissance und Neuzeit – eine Wanderung von Urbino nach Forlì

100_4601In Urbino und in zwei weitgehend unbekannten Sonnenstädten begegnen wir den Renaissance-Fürsten Federico von Montefeltro und Cosimo de’ Medici und versuchen deren Herrschaftsausübung auf die Spur zu kommen. Ferner ist ein Blick auf die Bedeutung des Widerstandsrechts im 16. Jh. vorgesehen. Im romagnolischen Apennin (Seggio, Predappio) treffen wir auf auf einen Ferien-, dann auf den Geburtsort Mussolinis. Dies gibt uns Gelegenheit, Blicke auf seine Kindheit und auf einige Aspekte des faschistischen Totalitarismus zu werfen.
Der Kurs versteht sich als Erstbegegnung mit einer neuen Thematik, ist deshalb noch Experimentierfeld und kann weder abgerundete Erkenntnisse noch wohl begründete Thesen liefern.
Die 12 – 14tägige Wanderung (nach Absprache) durch die nördlichen Marken und das Bergland der Romagna bietet Einblicke in faszinierende Landschaften, Übernachtungen an romantischen Orten, architektonische Höhepunkte, kulinarische Leckerbissen und Wege voller Abwechslungen. Die durchschnittliche Tageswanderleistung von 4-5 Stunden kann individuell verkürzt werden, das Gepäck wird – wie immer – transportiert und ein Kleinbus steht zur Verfügung. Ganz besonders sei diese Tour den Sonnenstaat-Wanderern (Sansepolcro-San Marino) – als eine Art Fortsetzung – ans Herz gelegt.

Dauer: Zwei Wochen
Ort: Urbino (2N), Peglio, Frontino, Pietrarubbia, Pennabilli, S. Agata Feltria, Sarsina, S. Sofia, Seggio, Predappio, Castrocaro Terme (2N)
Unterkunft: In Mittelklasse-Hotels und Agriturismo-Betrieben
Reise: Individuell. Anreise bis Pesaro, Rückreise ab Forlì.
Preis:

Mit Giacomo Leopardi durch die Region Marche

Eine Wanderung durch eine reiche Kulturlandschaft

In Amandola – zu Füssen der apenninischen Sibylle – brechen wir zu einer von weiten Kornfeldern, Weinbergen und Olivenhainen, aber auch von faszinierenden mittelalterlich-barocken Hügelstädtchen geprägten Wanderung auf. Unser Ziel ist Recanati, unweit der Adria, Heimatort eines der berühmtesten Dichter Italiens, Giacomo Leopardi (1798-1837), mit dem wir uns hauptsächlich beschäftigen wollen, indem wir Gedichte und Prosastücke (in guter deutscher Übersetzung vorliegend) lesen und entschlüsseln. Sein tiefer Pessimismus gegenüber dem Menschenschicksal reisst uns aus einer gewissen Wohlstandslethargie, entlarvt sowohl Vernunftseuphorie wie alternative Strömungen als Augenwischerei, lässt jeden Fortschrittsglauben an der menschlichen Unvollkommenheit zerschellen und mündet schliesslich in allumfassende Sinnfragen: “Wozu die vielen Lichter? Der unbegrenzte Raum wozu? Und jene endlose Himmelsweite? Was bedeutet solch tiefste Einsamkeit? Und was bin ich?”
Wir wandern von Stadtjuwel zu Stadtjuwel zwischen 3 und 4 ½ Stunden pro Tag, übernachten in Hotels mittlerer Qualität (auf Wunsch nur drei verschiedene Unterkünfte) und lassen unser Gepäck transportieren; wer sich müde fühlt, kann jederzeit unterbrechen oder ein Stück fahren.

Dauer: Eine Woche
Ort: Amandola (2N), Sarnano, S. Ginesio (2N), Macerata, Recanati
Unterkunft: In Mittelklasse-Hotels
Reise: Individuell. Anreise bis Civitanova Marche, Rückreise ab Ancona.
Preis

 

Apenninwanderung in den geheimnisumwitterten Monti Sibillini

Aus den Gärten und Feldern der Marken steigen wir auf in die bizarre, blumenübersäte, sagenumwobene Bergwelt des sibyllinischen Apennins. Die spektakuläre Wanderung wird ergänzt durch die Lektüre von Heinrich Federers „Umbrische Reisegeschichtlein“, durch Erzählungen aus dem Höhlenreich der Sibyllen und durch einen kleinen Überblick über die umbrische Mönchswelt.
Italien!

Italien!

Auch wenn unser Gepäck transportiert wird und zusätzliche Ruhepausen eingeschaltet werden können, richtet sich diese Wanderung an geübte, mit Bergen vertraute Wanderer. Im Vergleich zu den letzten Jahren habe ich die Strecke allerdings entschärft, dafür bis in die Hochebene von Norcia verlängert.
Höhepunkt der Woche bilden die einzigartigen Blumenteppiche des Piano Grande, einer Hochebene, die aus einem himmlischen Malatelier stammen könnte.

Ort: San Ginesio, Fiastra, Ussita, Montemonaco, Arquata del Tronto, Castelluccio (2N), Forca Canapine, Savelli, Norcia
Unterkunft: In Mittelklasse-Hotels
Reise: Individuell bis Tolentino. Rückfahrt ab Spoleto
Preis:

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Nursia und sein Umland

Blumenteppiche, Ritarosen und benediktinische Urheimat. Der Kurs eignet sich auch für Wanderunlustige und Geheingeschränkte! Alle Arten von Wanderungen – so Besteigungen der sibyllinischen Berge – nach Absprache. Unterkunft in historischem Hotel gehobener Klasse mit Wellnessbereich.
Blumenpracht - A5

Blumenpracht

Die mal kargen, mal blumenübersäten, irreal wirkenden Hochebenen,, die mal schroffen, mal sanften, aber immer sagenumwobenen sibyllinischen Berge und die mal verlassenen, mal belebten wilden Flusstäler der mittelitalienischen Region Umbrien bilden die Umgebung des antik-mittelalterlichen Nursia (Norcia), der Urheimat des Ordensgründers Benedikt und des wahren Europas heimliche Hauptstadt. Dieses reizende Bergörtchen soll uns für eine Woche Heimat sein, unser Hotel bietet für einmal einen besonderen Zimmer- und Badekomfort und -wie könnte es in diesem Wurst- und Käseproduktionszentrum anders sein- ein Speisefeuerwerk der Extraklasse.

Thematisch stehen die spätantiken mönchischen Gruppierungen, in erster Linie die von Benedikt von Nursia geschaffenen Benediktiner, aber auch östliche Rückzugsbewegungen im Mittelpunkt des Kurses.

Die Ausflüge ins Blumenparadies von Castelluccio, zur Heiligen Rita von Cascia, ins verwinkelte Städtchen Visso am Ursprung des Nera-Flusses wie auch die Spaziergänge im Städtchen und durch die Hochebene von Norcia zur Santa Scolastica, der Schwester des Benedikt, eignen sich bestens auch für Wanderunlustige oder Geheingeschränkte. Dank der Doppelleitung von Dorothea und Chris Bremer kommen aber auch Wanderfans auf ihre Rechnung. Nach Absprache sind gar richtige Bergtouren in die sibyllinische Bergwelt möglich.

Ort: Norcia (Perugia)
Unterkunft: Gehobenes Mittelklasse-Hotel in prächtig restauriertem Palazzo (mit Wellnessbereich!)
Reise: Individuell bis und ab Foligno
Preis