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Auf den Spuren Carlo Levis in der Basilicata

Eine Wanderreise durch eine vielschichtige Region

Während Christus nur bis Eboli (Campania) kam, landete der Turiner Arzt und Maler Carlo Levi in der Abgeschiedenheit der zerfressenen Hügelzüge der Basilicata. Sein autobiographischer Roman über die Zeit seiner Verbannung unter den Faschisten Mussolinis soll uns Einstieg in die wenig bekannte italienische Region und Auslöser für eine Beschäftigung mit den Problemen Süditaliens sein. So gehen wir den Fragen nach, wie es zu dem jahrelangen Brigantentum kommen konnte und warum die „questione del sud“ noch heute aktuell ist. Nebenbei werfen wir einen Blick auf die östliche Mönchskultur der Basilianer, die Apulien und die Basilicata über Jahrhunderte mit ihrer Höhlenkultur prägten. Unsere Reise mit vielen variablen Wandermöglichkeiten beginnt in der einstigen Normannenhochburg Melfi, wendet sich sogleich dem mächtig aufragenden Monte Vulture zu mit seinen dunklen Vulkanseen und den Zeugnissen benediktinischer Präsenz und folgt dann der Berglandschaft des Grenzgebiets zu Campanien vom Adlerhorst San Fele ins Bergstädtchen Muro Lucano. Weiter geht es nach Castelmezzano in die Zone der ausgefransten Berge und der tollkühnen Engelsflüge. Die Einheimischen nennen sie ihre Dolomiten.

Ausflüge bringen uns in die weite Erosionslandschaft der südlichen Basilicata, wo auch Carlo Levis Exilorte Grassano und vor allem Aliano zu finden sind. Höhepunkt und Abschluss unserer Entdeckungen bilden die Felsenhöhlengebiete rund um die  Kulturhauptstadt Europas 2019 Matera, in deren Höhlenmäandern wir viermal und gar nicht mal unbequem nächtigen. Von Matera aus erreichen wir Felsenkirchen, Geisterstädte und das einst griechisch geprägte Ionische Meer.

Je besser man zu Fuss ist, desto intensiver wird die Begegnung mit der Landschaft. Dennoch eignet sich die Reise auch für weniger Marschtüchtige, da die Wanderungen individuell gestaltbar sind.

Empfohlene Lektüre: Carlo Levi, Christus kam nur bis Eboli

Datum: 3. bis 16. Mai 2020
Ort
: Melfi, Lago di Monticchio, Muro Lucano, Castelmezzano (4N), Stigliano (2N), Matera (4N)

Unterkunft: In Mittelklassehotels und Appartements
Reise: Individuell. Anreise bis Foggia, Abreise ab Bari
Preis: 2250.- (2350.- / 2150.-)

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Auf den Spuren Friedrichs II. von Hohenstaufen

Leichte Wanderungen im staufischen Apulien. Einführung während der Wintermonate in Linden. Eine leichte Verkürzung des Kurses ist möglich (aber nicht ratsam!).

 

img_7592 Deutscher Kaiser und sizilianischer König, in den Marken geboren, in Assisi getauft und Knabe aus Apulien genannt! Kreuzfahrer und Araberfreund, Ketzer und Ketzerverfolger, absoluter Monarch, Hammer der Erde, Förderer rationaler Rechtsnormen und wissenschaftlichen Denkens. Aufgeklärt und rücksichtslos, grosszügig und grausam. Echter Christ, Antichrist oder einfach modern?
img_7087Auf unserer 15tägigen Reise durch den Nordteil Apuliens wollen wir uns verschiedenen Aspekten der komplexen Persönlichkeit Friedrichs widmen. In Siponto, Monte Sant’ Angelo und auf San Nicola dei Tremiti erleben wir ihn als exkommunizierten Kreuzfahrer, in Lucera gehen wir seinem Verhältnis zu den Arabern nach, in Melfi, dem Ort seiner Konstitutionen, beschäftigen wir uns mit seinem Rechtsverständnis, in Lagopesole überraschen wir ihn auf der Falkenjagd, in Poggiorsini behandeln wir wirtschaftliche Aspekte, in Castel del Monte wenden wir uns seiner Weltsicht und Freizeitgestaltung und in Troia, Venosa, Ruvo, Bitonto, Trani und Bari der Kunst seiner Zeit zu.

S.Nicola-Insel, Apulien

S.Nicola-Insel

Neben Besichtigungen und Lektionen zum Thema bekommen wir einen Einblick in die Epoche durch die Lektüre zeitgenössischer Briefe.

Datum:
Ort  Termoli, Isole Tremiti, Rignano (3N), Lucera, Bovino, Melfi (2N), Venosa, Poggiorsini (2N), Trani (3N)
Unterkunft:  In (oft gehobenen) Mittelklasse-Hotels, fünfmal in Masseria
Reise: Individuell. Reise bis Foggia und ab Trani
Preis:

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