Schlagwort-Archive: Rom

Auf der Via Appia und ihrer Nachfolgestrasse von Rom nach Terracina

Drei- bis vierstündige, leichte Wanderungen auf der Königin der antiken Strassen.

Steinlabyrinth in Campo Soriano

Auf dem fast zwanzig Kilometer langen Grünstreifen der Via Appia Antica verlassen wir Rom, steigen in die Kraterkultur der Albanerberge und ziehen dann auf der Via Piedimontana in sicherer Höhe der pontinischen Ebene entlang, verlieren uns im romantischen, von Ruinen bestückten Garten von Ninfa, bis wir bei Terracina ans Meer gelangen.

Die sehr abwechslungsreiche Wanderung bietet ein nicht nur ein Schnuppern an Roms historischen Bauten, einen Querschnitt durch römische Grabanlagen, antike Garnisonsreste, mächtige Substruktionen und poligonale Riesenmauern, sondern auch Naturerlebnisse erster Güte wie die englische Gartenanlage von Ninfa, das Felsenlabyrinth von Campo Soriano und romantisch überwachsene antike Strassenreste. Einen weiteren Höhepunkt bildet die nahezu vollständig erhaltene Zisterzienserabtei von Fossanova, in der wir übernachten können.

Datum:
Ort: Rom (2N), Lago di Albano (2N), Cori, Sermoneta (2N), Fossanova, Terracina

Unterkunft: Speziell! Von Pilgerherberge über Mittelklassehotels zur Villa
Reise:  Individuell bis Rom und ab Latina
Preis:

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Die Albanerberge im Hinterland von Rom

Pulsierende Stadt und idyllische Kraterlandschaft in einem. Leichte Wanderungen nach Absprache. Bezaubernde Unterkunft am Albanersee.

img_4433Wir durchstreifen die geheimnisvollen Ruinen des einstigen Tusculum, erwecken die Conti di Tuscolo mit ihren sieben Päpsten wieder zum Leben, entdecken römische Megazisternen und sonstige Unterwelten, versteckte
Aquaedukte der berühmten römischen Wasserleitungen, Katakomben mit intakten Gräbern und voller Fresken und ein Museum für verschwundene Schiffe. In Grottaferrata stossen wir auf das einzige italienische Kloster, das seit tausend Jahren von griechischen Mönchen geführt wird, in Frascati auf pompöse Villen und weissen Wein, in Nemi auf Erdbeeren und den Mummelsee Roms. Anlässlich unseres Abstechers nach Palestrina kommen wir in den Genuss des weltberühmten römischen Nilmosaiks.
In diesem kulturellen Feuerwerk liegt der Schwerpunkt auf der Antike, von der wir einzigartige  Zeugnisse (!) zu Gesicht bekommen. Unsere Unterkunft in einer Villa am Albanersee kann sich zwar nicht mit den kaiserlichen Residenzen der Umgebung messen, lädt aber dank seiner aussergewöhnlichen Lage, den blumigen Terrassen und schattenspendenden Lauben zum Verweilen und zum Bade.
Der Kurs setzt keine eigentlichen Wanderleistungen voraus, er gleicht diesbezüglich eher einer Romwoche.  Wer aber gerne wandert, kann dies einbringen und wird nicht zu kurz kommen.

Datum:
Ort
: Albanersee (Rom)

Unterkunft: Villa am See
Reise: Individuell. Anreise bis Albano, Abreise ab Albano
Preis:

 

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Rom : Geschichte hautnah erleben

Kursinhalt nach Absprache. Einführung in Linden. Ohne Wanderungen.

IMG_2265Rom – ewige, rätselhafte Stadt, kulturelle Heimat zahlreicher Nationen. Stadt, Land, Metropole und Dorf, antik, mittelalterlich, barock und modern in einem. Pulsierende, omnipräsente Geschichte, Spiegel unserer selbst, Herausforderung und Ruhepol, Grösse und deren Infragestellung zugleich. Auf unserer Entdeckungsreise durch Rom entsteht jeden Tag eine neue Stadt.

Wir bewohnen in einem Volksquartier im Zentrum Roms ein unscheinbares religiöses Institut und spazieren abseits des grossen Verkehrs durch frisch geputzte antike und mittelalterliche Ruinen, durch Säulenhallen und Kulträume, aber auch durch Paläste, Klosteranlagen und barocke Bauten. Abstand von der Stadt verschafft uns ein Tagesausflug vor die Tore Roms.

Anlässlich der Vorbesprechung in Linden  wird das Programm gemeinsam festgelegt.

Datum:
Ort:
Rom

Unterkunft: In gepflegtem Pilgerhaus im Zentrum (Monti-Quartier)
Reise: Anreise bis Rom, Rückreise ab Rom
Preis:

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Rom in frühchristlicher Zeit

Auf diesem faszinierenden Streifzug durch die ersten sieben Jahrhunderte christlicher Präsenz in Rom rekonstruieren wir das heidnische Rom der Kaiserzeit, in dem die erste christliche Gemeinschaft entstanden ist, untersuchen die Strukturen der frühchristlichen Kirche und die Übergangszeit vom Heiden- zum Christentum, gehen der christlichen Bau- und Kunstgeschichte nach, fragen uns, wie es zum Papsttum in Rom und zu einem Rom-Anspruch kommen konnte, verfolgen im Einzelnen das Weiterleben der Antike in christlicher Zeit und die Einflüsse des Ostens (6.-8.Jh.) und schliessen unser Thema mit der weitgehenden politischen Selbständigkeit der römischen Kirche und der Ankunft der Franken (Karl der Grosse) im 8. Jahrhundert ab.
Höhepunkte des Kurses bilden die spannenden Entdeckungsreisen durch Roms Untergrund, eine Schifffahrt auf dem Tiber, die besinnlichen Betrachtungen frühchristlicher Mosaike und mehrere “Sesam öffne dich”-Erlebnisse vor gewöhnlich geschlossenen Gebäuden.

Dauer: Eine Woche
Ort: Rom
Unterkunft: In gepflegtem Pilgerhaus im Zentrum (Monti-Quartier)
Reise: Individuell. Anreise bis Rom, Rückreise ab Rom.
Preis: 

Mosaike in Rom

Streifzug durch die Welt der Mosaike von der Antike bis in die Renaissance

Rom bietet einen einzigartigen Überblick über die Kunst der Mosaike vom Altertum bis in die Neuzeit. Wir wollen uns auf Technik, Form und Inhalt der Mosaikkunst der antiken Bodenmosaiken aus Stein, der ersten christlichen, immer noch antiken, aber nun gläsernen Wandmosaiken, der byzantinischen in Gold getauchten, der karolingischen, nach der Antike schielenden Mosaike konzentrieren, ohne den Neuaufbruch des 12. und 13. Jahrhunderts und das Wiederaufleben des Altertums in der Renaissance zu vernachlässigen.

Auflockerungen wie Ausflüge ans Meer oder nach Ostia, wie Spaziergänge in Parkanlagen, wie die Berücksichtigung von Vorlieben der Teilnehmer sind vorgesehen.

Wir wohnen in einem ruhigen religiösen Institut im Zentrum Roms, essen in typischen Osterien und bewegen uns zu Fuss oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Dauer: Eine Woche
Ort: Rom
Unterkunft: In religiösem Institut
Reise: Individuell. Anreise bis Rom, Rückreise ab Rom
Preis: 

 

Renaissance in Rom

Erleben Sie die verblüffenden Transformationen der Engelsburg, die zu Gastmahl, Musse und philosophischer Betrachtung einladenden Landhäuser der Humanisten und Bankiers, die Stadtquartiere, die von einst erzählen, die mächtigen Kardinalspaläste, die geköpften Türme und die ersten rationalen Strassendurchbrüche. Höhepunkte bilden sicherlich die sixtinische Kapelle, die Stanzen des Raffael und das Kloster der Francesca Romana. Eine Zeit voller Widersprüche: Hochblüte von Kunst und Korruption, Triumph des Egos und Ausbau der Sozialwerke, Einrichtung von Museen und Zerstörung der Antike.

Das genaue Programm wird in Absprache mit der Gruppe festgelegt. Sicherlich werden wieder für Privatreisende unzugängliche Gebäude offenstehen.

Dauer: Eine Woche
Ort: Rom
Unterkunft: In gutem Pilgerhaus im Zentrum (Monti-Quartier) oder in Hotel in Trastevere
Reise: Individuell. Anreise bis Rom, Rückreise ab Rom.
Preis:

Rom – eine Reise durch die Jahrhunderte

Das Forum Romanum mit Vesta-Tempel und Curia

Das Forum Romanum mit Vesta-Tempel und Curia

Rom – ewige, rätselhafte Stadt, kulturelle Heimat zahlreicher Nationen. Stadt, Land, Metropole und Dorf, antik, mittelalterlich, barock und modern in einem. Pulsierende, omnipräsente Geschichte, Spiegel unserer selbst, Herausforderung und Ruhepol, Grösse und deren Infragestellung zugleich. Auf unserer Entdeckungsreise durch Rom entsteht jeden Tag eine neue Stadt. Wir tauchen ein in die Welt der Antike im Forum Romanum, auf dem Palatin und Kapitol, steigen in S. Clemente im wahrsten Sinn des Wortes durch die Zeiten, vom Barock durchs Mittelalter in die Antike, rekonstruieren das Leben der frühchristlichen Gemeinschaften und erleben mitten in der Stadt die grosszügigen städtebaulichen Konzeptionen der Renaissance und die verblüffenden Effekte des Barock. Abstand von der Stadt verschafft uns ein Tagesausflug nach Porto und Ostia Antica.

Anlässlich der Vorbesprechung in Bern können persönliche Wünsche eingebracht und auch Programmänderungen vorgenommen werden.

Ort: Rom
Unterkunft: In gepflegtem Pilgerhaus im Zentrum (Monti-Quartier)
Reise: Individuell. Anreise bis Rom, Rückreise ab Rom.
Preis:

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Von Rom nach Minturno auf antiken und mittelalterlichen Spuren

Drei- bis vierstündige Wanderungen auf der Frankenstrasse (Via Appia), der bedeutendsten Pilger- und Politachse des Mittelalters, Richtung Jerusalem. Individuelle Verkürzungen (mit entsprechendem Preisnachlass) sind möglich!

Dieses Jahr auch fest ausgeschrieben! Siehe KALENDER 2017

Terracina, Giove Anxur-Tempel

Terracina, Giove Anxur-Tempel

Nun wenden wir gar Rom den Rücken zu, wollen sehen, was aus der einstigen Schnellstrasse Rom – Brindisi und damit der Direktverbindung zum Osten des Reiches nach Jahrhunderten zähen Weiterlebens, Vernachlässigung und Wiederentdeckung geworden ist. Sicher ist, dass das ganze Mittelalter über immer wieder Pilger und Kreuzfahrer Rom nur als Zwischenziel nahmen und – ihr Sinnen auf das Heilige Land ausrichtend – in Rom die Via Appia gen Süden einschlugen. So wollen auch wir die Stadt auf dieser antiken Fernstrasse verlassen und – mittlerweile durch Parkanlagen – die Albaner Berge mit ihren neckischen Vulkanseen und ansehnlichen antiken und mittelalterlichen Zeugnissen erreichen. Wir folgen der Via Appia, bis sie sich in der Pontinischen Ebene unter dem Asphalt der heutigen Staatsstrasse verliert, steigen dann hoch ins archaische Cori , nehmen die Via Piedimontana, den mittelalterlichen Nachfolger der Via Appia, ins malerische Ninfa mit seiner bezaubernden Gartenanlage der Familie Caetani und nächtigen im mittelalterlichen Sermoneta. Über Sezze, die Zisterzienserabtei von Fossanova, die Bergstadt Sonnino und rätselhafte Felsenlabyrinthe gelangen wir nach Terracina, stossen dann auf einem spektakulären Strassenstück in die Ebene von Fondi vor und entscheiden, nachdem wir auf der Via Appia die Olivenstadt Itri erreicht haben, ob wir zu guter Letzt der Tour die Krone aufsetzen und die tollkühne Via Flacca von Sperlonga nach Gaeta einschlagen wollen. Eigentlicher Ausklang der Reise bildet der Besuch des rückwärtsgewandten, aber immer überraschenden Gaeta, die römischen Villenreste zwischen den Klippen von Gianola und die Strandwanderung nach Minturno mit Besichtigung der antiken Stadt.

Atemberaubender Blick aufs Meer von der Via Flacca

Atemberaubender Blick aufs Meer von der Via Flacca

Auf dieser eher leichten, drei bis vierstündigen Wanderung, die individuell problemlos verkürzt werden kann, stehen die Zeugnisse aus der Antike im Mittelpunkt. Darüberhinaus soll aber auch den Kreuzrittern nachgespürt und das zeitgenössische Verhältnis zur Gewalt beleuchtet werden.

Datum: 29. Oktober – 12. November 2017
Ort:
 Rom (2N), Albanersee (2N), Cori , Sermoneta (2N), Fossanova, Terracina, Monte San Biagio, Sperlonga (2N), Gaeta (Maranola, 2N)
Unterkunft: In Mittelklasse-Hotels
Reise: Individuell. Anreise bis Rom, Rückreise ab Formia.
Preis: Fr. 2390.- (2490.- / 2290.-)

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Auf der antiken Via Flaminia gen Rom

Eine Wanderwoche auf den Spuren von Heiden und ersten Christen

Der Monte Soratte winkt, Rom ist nahe!

Der Monte Soratte winkt, Rom ist nahe!

Längst vergessen ist die Faszination der grossen, völkerverbindenden Strasse, der “direttissima” Rom – Adria, ihr pulsierendes Leben («nichts ist abgenutzter als die Pflastersteine der Flaminia», Martial, 1. Jh.), der Inbegriff des Neuen, des Aufbruchs schlechthin, der Schmelztiegel verschiedenster Ideen und Einflüsse! Überwuchert, überbaut oder umfunktioniert ist ihre Trasse, mittelalterliche Burgorte haben die Talsiedlungen abgelöst, Grabbauten, Tempel und Zisternen sind zerfallen, christliche Kirchen und Taufsteine dominieren.

Wir wollen auf dieser Wanderung zwischen Südumbrien und Rom den Niedergang des weströmischen Reiches zusammen mit dem Aufstieg des Christentums genauer betrachten, das Leben der Spätantike aus der Perspektive der Endzeit, bzw. des Neuanfangs nachzeichnen.
Vorgesehen sind sechs Wandertage in hügligem Gelände (3-4 Std. tägliche Wanderzeit, Gepäck wird transportiert, Möglichkeit für individuelle Ruhepausen), in den Provinzen Perugia, Terni, Rieti, Viterbo und Rom, und zwei Tage Entdeckungen in Rom an der Schwelle zwischen Heidentum und Christentum.

Ort: Bevagna, Bastardo, Acquasparta, San Gemini, Narni (2N), Otricoli, Monte Soratte, Rom (2N)
Unterkunft: In Mittelklasse-Hotels, einmal im Kloster
Reise: Individuell. Anreise bis Foligno, Rückreise ab Rom.
Preis:

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Auf der Frankenstrasse (Via Cassia) von Bolsena (Orvieto) nach Rom

Leichte Wanderungen auf der bedeutendsten Pilger- und Politachse des Mittelalters. Individuelle Verkürzungen (mit entsprechendem Preisnachlass) sind möglich!

Die Via Cassia bei Montefiascone

Die Via Cassia bei Montefiascone

Unser Weg von Orvieto nach Rom – mal besterhaltener und wahrlich abwechslungsreicher Abschnitt der Via Cassia antica, mal modische Alternativroute der Frankenstrasse – führt uns am grössten Vulkansee Europas entlang durch heisse Quellen, die Gräben in die Römerstrasse fressen, in die mittelalterliche Magnetstadt Viterbo mit Papstresidenz und malerischen Winkeln, führt weiter durch die gefürchteten Ciminischen Wälder zum Mummelsee des Latiums, dem Lago di Vico, durch herrschaftliche Parkanlagen an mächtigen Grabruinen vorbei, durch Haselhaindickichte, liebliche, fruchtreiche Täler ins Felsenstädtchen Sutri mit seiner Kathedrale, dem Treffpunkt von Kaisern und Päpsten vor der Krönung im nahen Rom, und bietet neu den Einstieg in der Domstadt Orvieto mit ihren verschlungenen Wegen durch wieder zum Leben erweckte Unterwelten,  die Wasserfälle des Monte Gelato, das Plateau der einst mächtigen Etruskerstadt Veio und schliesslich den plötzlichen Einzug in Rom durch die Hintertüre. Dabei wollen wir uns über verschiedene Dimensionen des Pilgerns und Reisens unterhalten, der jahrhundertelangen Romfaszination und der Bedeutung des Reliquienkults nachspüren und uns an vielen kleinen Geschichten rund um diese bedeutende Route erfreuen.
Wegen der Reichhaltigkeit von Seen und Quellen eignet sich unsere Wanderung ganz im Sinne berühmter Renaissancepilger auch als Bade- und Purifikationsreise. Der unerhörte Reichtum an Kunst- und Kulturgütern längs der Strasse regt zu Besichtigungen an und verkürzt unsere tägliche Wanderzeit (2-4 Std.). Unser Gepäck wird transportiert, individuelle Ruhepausen sind jederzeit möglich und Badegelegenheiten häufig.

 

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